24. August 2019: Geschichte wiederholt sich

Die regierenden Unionsparteien CDU und CSU machten ab Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts im West-Teil des noch geteilten Deutschlands bereits Stimmung gegen sogenannten „Asylbetrug“ und gegen Wirtschaftsflüchtlinge. Die Folgen: Deutlich vermehrte Gewalttaten von Neonazis gegen Ausländer. Rechtsradikale Parteien ziehen in mehrere Parlamente ein. Und ebenso wie Horst Seehofer in den Jahren 2015 bis 2018 droht auch damals schon der seinerzeitige bayerische Innenminister, spätere Ministerpräsident des Freistaats und Kanzlerkandidat der Union im Jahr 2002 Edmund Stoiber mit der Spaltung der Union, falls die Schwesterpartei CDU sich in der Asylrechtsfrage im Rahmen des damals bestehenden Rechts und damit an der Seite der übrigen im Bundestag vertretenen Parteien SPD, Grüne und sogar dem kleinen Koalitionspartner FDP positionieren sollte.

In den Monaten nach der Wiedervereinigung spitzen die Unionsparteien den politischen Diskurs mit Unterstützung der Springer-Blätter Bild und Welt am Sonntag dramatisch zu. Zu einer der schärfsten, polemischsten und folgenreichsten Auseinandersetzungen der deutschen Nachkriegsgeschichte, wie der Historiker Professor Ulrich Herbert in seinem Buch „Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland“ auf Seite 299 ausführt.

1992 steigt die Zahl der Asylsuchenden im wiedervereinigten Deutschland, vorwiegend aufgrund des Bürgerkriegs in Jugoslawien, sprunghaft auf 440.000 an – nahezu doppelt so viel wie im Vorjahr und gut acht Mal so viel wie 1987. Jedoch immer noch ein verschwindend geringer Bruchteil gegenüber den Millionen Flüchtlingen, die nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Westdeutschland eine neue Heimat fanden… lange bevor die BRD zu einem der reichsten Länder der Welt avancierte.

Rostock, Sonnenblumenhaus (Schauplatz des Pogroms vom 22. – 26. August 1992) „In der Nacht vom Samstag zum Sonntag räumen wir in Lichtenhagen auf. Das wird eine heisse Nacht.“ Unbekannter Anrufer, am 19. August 1992 kommentarlos zitiert in der Rostocker Tageszeitung Norddeutsche Neueste Nachrichten | Exzerpt der Werkreihe „Deutschland 5 Uhr 30 – #d5h30“

Am 22. August 1992 schließlich beginnt – befeuert durch kommentarlos publizierte Aufrufe zur Gewalt in den lokalen Tageszeitungen Norddeutsche Neueste Nachrichten und Ostsee-Zeitung – das furchtbare Pogrom von Rostock. In dessen Verlauf hat ein bis zu 4.000 Menschen starker Mob fünf ganze Tage lang das Sonnenblumenhaus und dessen BewohnerInnen im Ortsteil Lichtenhagen in Todesangst und Schrecken versetzen können. Heute vor genau 27 Jahren, am Abend des 24. Augusts, ist das Gewaltmonopol des Staats in Form der Polizeikräfte faktisch komplett außer Kraft gesetzt. Ebenso wie in der Silvesternacht 2015 am Kölner Hauptbahnhof. Fast die gesamte Führungsriege glänzt durch Abwesenheit. Zwei davon mit der vielsagenden „Begründung“, Hemden wechseln zu müssen.

Parteichef Björn Engholm hat die SPD-Spitze übrigens für das Wochenende vom 22. bis 23. August zu einer Klausurtagung im fernen Bonn eingeladen, auf der mit den sogenannten Petersberger Beschlüssen der Weg bereitet wurde für Artikel 16a des Grundgesetzes.

Mit diesen ist am 6. Dezember des gleichen Jahres das Asylrecht erheblich eingeschränkt worden.

Ist das eine nur zufällige zeitliche Koinzidenz? Ist ein Schelm, der Böses dabei denkt?

Ich glaub‘ ja nicht an Zufälle.


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9. Juli 2019: Mit und ohne Klimanotstand in die Sommerpause

Landauf, landab fanden heute die letzten Rats-Sitzungen vor der Sommerpause statt. Der Rat der Stadt Köln folgt dem Beispiel der Stadträte von Münster, Bochum, Aachen, Herne, Herford, Lippstadt, Kleve, Meerbusch und vielen mehr, nachdem im Mai Tönisvorst als erste Gemeinde Nordrhein-Westfalens den Klimanotstand ausgerufen hatte.

Schloß Bensberg – eins der Wahrzeichen Bergisch Gladbachs

Der Rat der Stadt Bergisch Gladbach hingegen hat die Frage in den zuständigen Fachausschuß verwiesen. „Das sieht unsere Geschäftsordnung so vor.“, kommentiert Bürgermeister Lutz Urbach die Entscheidung.

Nicht nur die AktivistInnen der „Fridays for Future“-Bewegung betrachten die seit den Europawahlen einsetzende Schwemme der ausgerufenen Klimanotstände skeptisch. So schreibt die Stadtratsfraktion der Linken mit der Bürgerpartei GL unter der Überschrift „Klimanotstand ohne Maßnahmen sinnlos“ im Bergisch Gladbacher Bürgerportal:

„Die Bürger werden bewusst getäuscht von solchen Scheinaktivitäten der großen Parteien. Wenn die Grünen tatenlos zusehen wie Stadt weiter den Feinstaub mit den neu bestellten Diesel LKW in die Luft bläst, dann haben wir im Rat keine echten Grünen mehr sitzen. […] In den letzten Jahren sind so gut wie alle Anträge in Sachen Umweltschutz und erneuerbare Energien […] von CDU und co. abgeschmettert worden. Jetzt – da es plötzlich „en vouge“ ist und politisch in die Landschaft passt – möchten die großen Parteien die Umwelt, die sie mit zerstört haben, zumindest lesbar auf dem Papier geschützt wissen. Konkrete Maßnahmen hierzu oder ein Umdenken in den Köpfen der großen Koalition blieben bisher aus.“

Nicht wenig spricht dafür, dass die Strategen in den ehemaligen Volksparteien CDU und SPD ihre Haltung des Ignorierens, die sie bis zur Europawahl sowohl im Hinblick auf die §13-Proteste als auch im Hinblick auf die „Fridays for Future“-Bewegung praktiziert haben, nun durch Aktionismus ersetzt haben. Blinden und konsequenzfreien Aktionismus, denn das Suffix Notstand im Sommermodewort Klimanotstand ist irreführend: weder wird mit dessen Ausrufung ein einziges geltendes Recht außer Kraft gesetzt, noch wird mit einem klaren Notfallplan interveniert. Es ist schlicht eine unverbindliche Willenserklärung. Nicht mehr. Allerdings auch nicht weniger.

Das allein ist nach wenigen Monaten konsequenter dezentraler und bundesweiter „Fridays for Future“-Streiks ein Etappensieg für die politisierte Jugend in diesem unserem Lande. Ebenso wie das Trittbrettfahren von Bundesaußenminister Heiko Maas, der es laut Berliner Tagesspiegel gerne sähe, wenn die BürgerInnen Deutschlands nach dem feigen Mordanschlag auf den Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke nun – auch auffallend alliterativ – einen „Donnerstag der Demokratie“ ausriefen, damit die Bundesregierung aktiv gegen rechtsextreme Strömungen aktiv werden könne.

CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer nach der Vorstands- und Präsidiums-Klausurtagung am 3. Juni 2019 in Berlin

Im Lichte der bisherigen Ergebnisse des Klimakabinetts, der kopflosen Reaktionen der CDU-Bundesvorsitzenden kurz vor und nach der Europawahl sowie des seither über die Lande fegenden Klimanotstand-Tsunamis scheint die Entscheidung der Kölner „Fridays for Future“-Ortsgruppe nur folgerichtig: sie befindet sich seit Anfang der Woche im fünftägigen Dauerstreik auf der Domplatte und vor dem Kölner Rathaus. Und sie wollen auch während ihrer Sommerferien jeden Freitag weiter für ihre Belange demonstrieren.

2019 | Köln | Fridays For Future | „Wenn Freitage nicht reichen, streiken wir die ganze Woche! #dauerstreik #weekforfuture“ Transparent der FFF-Ortsgruppe Köln auf dem Alter Markt | Exzerpt von „Deutschland 5 Uhr 30 – #d5h30“ – Hommage an Chargesheimers „Köln 5 Uhr 30“

Gut so!

Dr. Uwe Boll: Ex-Regisseur und Produzent, jetzt Gastronom und Politiker

In drei Tagen, am Freitag, den 12. Juli, meldet sich „Raging Boll“ zu Wort: in Podcast-Episode 14 rechnet der gebürtige Wermelskirchener und frischgebackene Sprecher der jungen Partei DHD (Das Haus Deutschland) mit den federführenden Vertreterinnen und Vertretern des politischen Establishments ab und erläutert seine Sicht auf die Lage der Nation. Wie nicht anders zu erwarten, nimmt der promovierte Literaturwissenschaftler auch in diesem Gespräch kein Blatt vor den Mund. Save the date & staaaay tuuuned!


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1. Juli 2019: „Kommt die D-Mark, bleiben wir…“

Ein Angebot, das sie nicht ablehnen konnten?

Heute vor 29 Jahren trat der Staatsvertrag über die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion beider deutscher Teilstaaten in Kraft – noch nicht einmal acht Monate nach dem Fall der Berliner Mauer.

Die „Welt am Sonntag“ fragte schon vor 15 Jahren Karl Otto Pöhl, von 1980 – 1991 Präsident der Bundesbank:

1990 | Frankfurt am Main |Bundesbank ||| Exzerpt von „Deutschland 5 Uhr 30“

„Herr Pöhl, war die Einführung der D-Mark im Jahr 1990 zum Kurs eins zu eins auch aus heutiger Sicht falsch?

Karl Otto Pöhl: Ja. Es kann heute keinen Zweifel mehr geben, dass dies eine ökonomisch verhängnisvolle Entscheidung war. […] Als Ergebnis beendete die Treuhand ihre Tätigkeit mit einer gigantischen Verschuldung in Höhe von mehreren hundert Milliarden D-Mark, obwohl sie einen großen Teil der DDR-Wirtschaft privatisiert hatte. Eine noch schlimmere Konsequenz ist die Tatsache, dass weite Teile Ostdeutschlands deindustrialisiert wurden […]

Stünde es heute besser um die ostdeutsche Wirtschaft, wenn die Ost-Mark damals niedriger bewertet worden wäre?

Pöhl: Sicherlich. Man sieht das ja an anderen ehemaligen kommunistischen Staaten, wie etwa Ungarn oder der Tschechischen Republik, die dank eines realistischen Wechselkurses einen wettbewerbsfähigen Außenwert ihrer Währung erreicht haben. […]

Bundeskanzler Helmut Kohl stand bei der Einführung der D-Mark in der DDR unter großem politischen Druck. War das für Sie ein Faktor?

Pöhl: Selbstverständlich. Es ist richtig: Kohl und die gesamte politische Klasse der Bundesrepublik standen unter einem gewaltigen Druck. […]“

Quelle: https://www.welt.de/print-wams/article115077/Karl-Otto-Poehl-ist-ueberzeugt-Der-Kurs-beim-Umtausch-war-verhaengnisvoll.html


In der siebten Folge seiner Reihe „Deutsche Rufe“ widmet sich Thilo Schmidt dem (ost?)deutschen Droh-Ruf der Wendezeit:

Wurde dieser Slogan aus Bonn lanciert?

„Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh’n wir zu ihr!“ Die Wirkung dieser Parole war enorm – auf den Straßen und in den Regierungszentralen. Doch wer verwendete sie zuerst? Wurde sie gar von Strategen aus Bonn gezielt auf der Montagsdemonstration platziert? Hinweise darauf gibt es, aber auch ein Dementi.[…] Insgesamt sind über 200.000 DDR-Bürger in die Bundesrepublik übergesiedelt, noch bevor die Mauer fällt. Die DDR blutet aus. Statt der „Hierbleiber“ prägen die Ausreiser das Bild. […]

„Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh’n wir zu ihr“. Plakatiert in der Wendezeit. Die Botschaft ist unmissverständlich: Das Land wird weiter ausbluten, wenn die Sehnsucht nach Westgeld nicht erfüllt wird. Aber wer hat es zuerst plakatiert? Wann? Wo? Und warum? Die Spuren führen ins Eichsfeld, nach Leipzig – und nach Bonn.

Im Oktober ’89, spätestens mit dem Mauerfall, verändert sich der Charakter der friedlichen Revolution. Plakate und Sprechchöre wie „Keine Gewalt“, „Neues Forum zulassen“, Forderungen nach Perestroika, Meinungsfreiheit und Zivildienst weichen denen nach Einheit und Westgeld. […]

Der Hamburger Publizist Otto Köhler:„[…] Sarrazin sagte schon kurz zuvor: Wir müssen es anders machen. Wir brauchen eine, so wörtlich: Offensive Lösung. Hallers Überlegung war: Was wäre, wenn wir keine Währungsunion im eigentlichen Sinne machten, sondern die D-Mark in die DDR bringen?“ […]

[Am 21. Januar 1990 meldet die] Tagesschau: „Zu einer symbolischen Massenflucht aus der DDR haben sich heute rund 60.000 DDR-Bürger in Teistungen bei Duderstadt versammelt. […] mit Koffern und Umzugsgepäck gingen sie geschlossen über die Grenze in die Bundesrepublik. Sie wollten damit zeigen, wie viele Menschen bereit seien, auszureisen, falls die SED nach der Wahl am 6. Mai die Macht behalten sollte. […]

Ostberlin, am Zentralen Runden Tisch, im Februar 1990. […]

[Gerd] Poppe [Minister ohne Geschäftsbereich der DDR]: „Ja, ich möchte noch ein paar Bemerkungen machen zum Verlauf der Verhandlungen dort. Mir ist aufgefallen, dass eigentlich immer nur von Geld die Rede war, von Seiten des Bundeskanzlers. Es ging aber weder um die 40-jährige Geschichte der beiden Staaten, es ging auch nicht um die Akzeptanz einer spezifischen DDR-Identität, es ging auch nicht um die sozialen Probleme, die in diesem Lande zu erwarten sind, wenn es zu einer schnellen Währungsunion kommt.“ […]

Die CDU steuerte auf eine herbe Wahlniederlage zu. Konnte die schnelle Einführung der D-Mark im Osten Helmut Kohl die Wiederwahl sichern? In Bonn spielt ein weiterer Ministerialbeamter eine entscheidende Rolle: Horst Teltschik, Kohls Vize-Kanzleramtschef.

Der Publizist Otto Köhler:„Teltschik nahm die Idee, wenn wir nicht mit der D-Mark in die DDR kommen, kommen die zu uns, am 6.2. in sein gedrucktes Tagebuch auf: ‚Unsere Überlegung: Wenn wir nicht wollen, dass sie zur D-Mark kommen, müssen wir ihnen die D-Mark bringen.‘ Das war am 6.2. Drei Tage später, am 9. Februar 1990, sagte er: ‚Die DDR wird in wenigen Tagen völlig zahlungsunfähig sein.‘ […] das ist eine so frappante Geschichte! Als dann Jahrzehnte später die Deutsche Bank so etwas über den Medienmogul Kirch sagte, wurde er tatsächlich zahlungsunfähig und klagte dann! Weil allein durch diese Bemerkung, er sei zahlungsunfähig, er zahlungsunfähig wurde, wenn es von der Deutschen Bank kommt. Und so ähnlich war die Geschichte ja auch mit Teltschik.“

Tagesschau: „[…] dadurch könne es möglich sein, dass die Volkskammerwahlen vorgezogen würden. […]“

Köhler: „Am 12.2., drei Tage später, registriert Daniela Dahn, die große Journalistin aus dem Osten, in einem ihrer entsprechenden Werke, dass bei der Leipziger Montagsdemonstration diese Parole erstmals auftauchte. ‚Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, gehen wir zu ihr.‘ […]

Doch woher kam dieses Plakat? Aufgenommen […] in Leipzig, sechs Tage, nach dem Horst Teltschik in sein Tagebuch schrieb: „Wenn wir nicht wollen, dass sie zur D-Mark gehen, muss die D-Mark zu den Menschen gehen“? […]

Köhler: „… und da fiel mir etwas auf. Dieses Transparent hängt nicht an Latten, wie man sie in der DDR, dem Mängelstaat, immerhin noch überall bekam, sondern an Bambusstöcken! Und das war, in der DDR, die ja nicht mal Bananen für ihre Einwohner hatte, doch etwas ungewöhnlich![…] Und diese Bambusstöcke tauchten auch auf in Dresden, als Helmut Kohl seine berühmte Kundgebung, schon sehr früh, das war im Dezember, da waren viele schwarz-rot-goldene Fahnen an Bambusstöcken befestigt. Und später erfuhr ich, dass aus Bonn, aus der Propagandazentrale der CDU Wagen gekommen waren, die Fahnen mit eben diesen Stöcken anlieferten […] Es gab in Leipzig – das war im Wahlkampf, dann, im März – ein Transparent, ein großes Transparent, Helmut Kohl hat es in seinen Erinnerungen abgebildet, das Foto. Ein Transparent, dass eine derartige Beleidigung war der Ostdeutschen. Aber die haben’s nicht gemerkt! Auf dem stand: ‚Helmut, nimm uns an die Hand, zeig uns den Weg ins Wirtschaftswunderland‘. Dass die Ostdeutschen so etwas fabriziert hätten, ist nicht glaublich. Dass sie es hingenommen haben, ist natürlich sehr, sehr schlimm. Aber es war natürlich aus Bonn gekommen.“

Die Wahl am 18. März gewinnt die Allianz für Deutschland unter Federführung der Ost-CDU. Am 18. Mai unterzeichnen die Wirtschaftsminister der beiden deutschen Staaten den Vertrag über die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion. Auf der Vertragsmappe der BRD prangt der Bundesadler, auf der Vertragsmappe der DDR fehlt das DDR-Enblem – kein Aufdruck mehr.

Friedrich Schorlemmer [evangelischer Theologe und DDR-Bürgerrechtler]: „Helmut Kohl hat politisch, was ihn selbst anlangt, klug gehandelt. Und Helmut Kohl hat die Wahl am 2. Dezember 1990 … hat er schon vorausgewonnen. Nämlich schon in der Wahl am 18. März 1990. Als klar war: Wenn ihr CDU wählt, dann kommt die Deutsche Einheit. Und natürlich mit der D-Mark! Die Deutsche Einheit mit der D-Mark. Oder: Die D-Mark plus deutsche Einheit. Und er versprach die D-Mark auch unter Bedingungen, vor denen die Ökonomen gewarnt hatten! […] Wir hätten einen längeren Weg in unserem Land zu uns selbst finden sollen, um dann nicht als Konkursmasse der Bundesrepublik, der prosperierenden Bundesrepublik angeschlossen zu werden, sondern als ein Partner, als ein willkürlich abgeteiltes Teilland Deutschlands, nun uns überlegen: Wie wollen wir unser Land gemeinsam gestalten, und wie erfüllen wir Artikel 146 des Grundgesetzes? Nämlich dass das deutsche Volk sich in freier Selbstbestimmung eine Verfassung gibt? Und zwar so, dass die unterschiedlichen Erfahrungen da mit einfließen können. Was wir aber hatten war: Die komplette Übernahme. Nicht ein einziger Blick wurde mehr in den Verfassungsentwurf des Runden Tisches getan, kein einziger Blick wurde hereingeworfen in diesen Verfassungsentwurf.“

Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/deutsche-rufe-7-8-kommt-die-d-mark-bleiben-wir.1001.de.html?dram:article_id=294872


©2019 für Text- und Bildbeiträge (soweit nicht anders angegeben): Dieter Röseler – alle Rechte vorbehalten.


2. Juni 2019: Flaute.

Der Himmel verdüstert sich über der CDU-Parteizentrale

Tag 7 nach der für die ehemaligen Volksparteien SPD und CDU desaströsen Europawahl – in der jüngsten Sonntagsfrage liegen die Grünen mit 29% nun 2 Prozentpunkte vor der CDU und sind damit die stärkste bundespolitische Kraft.

Nach ihren Gedanken zur Regulierung des Internets in Zeiten des Wahlkampfs wird damit die Luft für die erst seit knapp sechs Monaten amtierende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer zusehends dünner.

Da fügt sich ins Bild, dass die Parteifahne auf dem Dach des Konrad-Adenauer-Hauses heute mittag sehr müde an ihrem Mast herunterhängt.

Vielsagendes Detail am Rande: Bei strahlendstem Sonnenschein und 24° Celsius in der Hauptstadt generiert die moderne CDU-Zentrale ausweislich der digitalen Anzeigetafel im Foyer heute 0,0 Kilowattstunden Strom aus Solarkraft und spart damit NullKommaNull Gramm CO2 ein. Ob da jemand immer noch nicht den Schuss gehört hat?! Vielleicht legt ja heute Abend ein gnädiges Präsidiums- und/oder Vorstandsmitglied zu Beginn der Klausurtagung einfach mal den Schalter um?! Wir werden sehen.

26. Mai 2019 – 16Uhr20: Wahlprognose

Vergleicht man die Zahlen der letzten Sonntagsfrage mit dem Wahlergebnis 2004, fällt auf, dass die ehemaligen Volksparteien der Union und die SPD seither nahezu einem gesamten Drittel ihrer einstigen Wählerschaft verlustig gegangen sind. Nachhaltig.

Geht man dazu über, die aktuelle Sonntagsfrage mit jener vom 25. Oktober des Vorjahres zu vergleichen, ist zu vermelden, dass die Parteien der jeweiligen Ränder in den letzten sieben Monaten fast ein Viertel an Zuspruch und Rückhalt verloren haben.

Im gleichen Zeitraum haben die sogenannten „Sonstigen“ um weit über 300 Prozent zugelegt.

Der Zeitraum der Befragungen für die aktuelle Sonntagsfrage erstreckte sich über eine gesamte Woche und endete Donnerstag. Nur sehr kurz, nachdem die Wahlkampf-StrategInnen der Union aus ihrer tagelangen Schock-Starre erwachten und das private Wahlkampf-Video des YouTubers Rezo zunächst diskreditierten, dann „den ältesten 26-Jährigen der Welt“ vor die hauseigenen Kameras der Unionszentrale zitierten, nur um das fertig produzierte Video schließlich von AKK kassieren und in der Versenkung verschwinden zu lassen. Noch bevor es das Licht der Öffentlichkeit erblicken durfte.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Rezos Kampfansage „nur“ 5 Millionen Aufrufe. Jetzt, gute eineinhalb Stunden vor Schließung der Wahl-Lokale sind es bereits 11.219.474 (in Worten: Elf Millionen zweihundertneunzehntausendvierhundertundvierundsiebzig). Hinzu kommen 2.819.697 Aufrufe des Statements von 90+ YouTuberinnen, das postwendend vor zwei Tagen veröffentlicht worden ist.

Wetten, dass die Wahlbeteiligung bei den 18- bis 29-Jährigen heute so hoch wie noch nie sein wird? Und: wetten, dass die „Sonstigen“ noch ein paar Bonus-Prozente mehr dank dieses mehr oder weniger weitsichtigen Unions-Krisenmanagements abgreifen werden?!

5. Mai 2019: Photoszene-Festival 2019

SAVE the TIME!

Künstlergespräch mit Kurt Buchwald

5. Mai 2019 | 14:00 Uhr | Erzbergerplatz 9 | 50733 Köln

Kurt Buchwald

Vorgestern hat die „heiße“ Festivalwoche begonnen und der mutige Entschluß der OrganisatorInnen um Geschäftsführerin Heide Häusler, sich vom Diktat und der Unberechenbarkeit der KölnMesse nicht weiter beeindrucken zu lassen, hat sich zweifellos als richtig erwiesen.

Als eines der ältesten und renommiertesten Foto-Festivals weltweit präsentiert die Internationale Photoszene Köln in diesem „Nicht-photokina-Jahr“ erneut eine Vielzahl von Ausstellungen im Kölner Stadtgebiet, die sich großer Aufmerksamkeit erfreuen.

Eine der Interessantesten feierte gestern im Kölner Norden Eröffnung. Die beiden Mitbegründer der Initiative HIGH FIVE, HP Schaefer und Helmut Hergarten, haben sich in diesem Jahr die KollegInnen Philipp J. Bösel (DGPh) aus meiner neuen Heimat Bensberg, Kurt Buchwald (DFA) aus Berlin und die Kölnerin Steffi Sonntag ins Boot geholt.

Tagestipp für heute: das Künstlergespräch mit dem Fotografen, Aktions- und Konzeptkünstler Kurt Buchwald, den Schaefer am Rande der Hamburger DFA-Tagung für die diesjährige Gruppen-Show der HOHEN FÜNF gewinnen konnte.

Der gebürtige Wittenberger Kurt Buchwald, dessen Sohn – gutes antizipierendes Timing – am 9. November Geburtstag feiert, weiss Einiges zu berichten: so konnte er beispielsweise den Mauerfall vor 30 Jahren von einem Logenplatz aus beobachten: am Fenster seiner Berliner Wohnung. Irgendwann im Verlauf der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 wurde er von Baggerlärm geweckt und wunderte sich, warum die Grenzsicherungstruppen der NVA sich am „Antifaschistischen Schutzwall“ der Bernauer Straße zu schaffen machten.

(In diesem Zusammenhang muss leider erwähnt werden, dass der Chronist im Rahmen einer Vernissagen-Wette einige Kaltschalen kölnischen Gerstensafts verloren hat: der BesserWissi verwechselte die Bernauer mit der Bornholmer Straße…)

Buchwalds Arbeiten spiegeln seine Lebensphilosophie: durchaus gesellschaftskritisch nähert er sich selbst dem ernstesten Thema stets mit mindestens einer Prise augenzwinkerndem Humor. Mitunter durchaus sarkastisch. Und tiefschwarz. Wie seine Röhren. Und die 99 Luftballons, die seine Koje markieren.

4. Mai 2019: Chargesheimer-Jedächtnis-Podcast

PROFIFOTO berichtet:

2. Mai 2019 

Am 19. Mai würde der legendäre Kölner Fotograf Chargesheimer 95 Jahre alt. Am Vorabend wollen Philipp J. Bösel (DGPh), Markus Schaden (The Photobook-Museum), Wolfgang Zurborn (DFA­ Präsidium) und als Gastgeber Dieter Röseler ein ebenso unterhaltsames wie kurzweiliges und dennoch informatives Gespräch über den bedeutenden deutschen Fotografen der Nachkriegszeit führen.

„Charges…. – wer?“ ist die einhellige Reaktion, wenn man den Künstlernamen von Karl Heinz Hargesheimer (1924 – 1971/72) außerhalb seiner Fan-Gemeinde erwähnt. Dabei war der zeitlebens mit seiner Heimatstadt eng verbundene Kölner einer der gefragtesten und vielbeschäftigsten Nachkriegsfotografen Deutschlands: so beauftragte Spiegel-Gründer Rudolf Augstein ihn beispielsweise im Vorfeld der Bundestagswahl 1957, ein Porträt von Konrad Adenauer anzufertigen. In der Hoffnung, dass der „Alte“ so gezeigt werde, dass ihm keine dritte Amtszeit als Bundeskanzler vergönnt sei.

Obgleich Augsteins Hoffnung sich nicht erfüllte, war Chargesheimers Adenauer-Bildnis (das dieser im Übrigen autorisierte) eines „in Granit gemeißelten, maskenhaften Antlitz[es]“ in seiner ungeschönten Unmittelbarkeit seiner Zeit weit voraus und stilbildend, genauso wie der Bildband „Im Ruhrgebiet“, den er nur ein Jahr später gemeinsam mit dem späteren Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll vorlegte. Während sich die meisten Honoratioren der Ruhrgebiets-Städte über alle Maßen echauffierten („Der Gelsenkirchener Verkehrsdirektor warf den Autoren Böll und Chargesheimer „pessimistische Voreingenommenheit und beispiellose Einseitigkeit“ vor und konstatierte, die beiden Autoren hätten – „das gilt für Mensch und Landschaft“ – nur „Entartung“ dargestellt.“ Der Spiegel 4/1959, Seite 59), urteilte Karl Korn (Gründungsherausgeber und Ressortleiter Feuilleton der FAZ) in seiner Rezension: „Man fühlt sich mit einem Dante der Kamera konfrontiert.“

Auch mit seinem opus summum „Köln 5Uhr30“ (1970) polarisierte Chargesheimer. Seine vehemente fotografische Kritik an der nach dem Leitbild der „autofreundlichen Stadt“ ausgerichteten Kölner Verkehrspolitik der Sechziger Jahre war wenig zeitgemäß. Der melancholische Abgesang „an ‚seine‘ Stadt Köln, die im Beton zu erstarren drohte“ wurde zwar von photokina-Mitbegründer Prof. L. Fritz Gruber mit einer fulminanten Einzel-Ausstellung geadelt – beim Publikum stieß sie jedoch mehrheitlich auf Unverständnis und Ablehnung.


Heute wird diese Ikone der Fotobücher zu Höchstpreisen gehandelt und seine (und auch Heinrich Bölls) Meinung mehrheitlich geteilt, dass die Kölner Innenstadtschneise „Nord-Süd-Fahrt“ eine Bausünde allererster Güte sei. Die Stadt Köln hat zwar schon 1980 ein Nachwuchs-Stipendium im Bereich Medienkunst nach ihrem couragierten Sohn benannt, übt sich seither jedoch in vornehmer Zurückhaltung.


Weitere Erinnerungen im Öffentlichen Bewusstsein sind ausschließlich auf Privatinitiativen engagierter Bürger zurückzuführen (z. B. Gigi und Paolo Campi, Renate Gruber, Helmut Krumminga mit Wolfgang Niedecken, Heinz-Erich Lambertin et alii der Chargesheimer Gesellschaft, Prof. Christoph und Markus Schaden sowie Wolfgang Vollmer und Eusebius Wirdeier, beide DGPh).


Der Chargesheimer-Jedächtnis-Podcast wird planmäßig auf Dieter Röselers YouTube-Kanal live am Vorabend von Chargesheimers 95. Geburtstag am 18. Mai 2019 ab 20:00 Uhr aus der Lichtblick School in Köln Nippes übertragen.


Das Publikums-Interesse an dieser Veranstaltung ist überraschend groß: die Facebook-Veranstaltung hat bereits am 27. April d. J. (also noch vor Beginn aller PR-Aktivitäten der Projekt-Förderer) 1.366 Personen erreicht. Ein erstes Teaser-Video mit Wolfgang Zurborn und Dieter Röseler ist seit dem 20. April online. Das zweite, in dem Röseler und Philipp J. Bösel beim gemeinsamen Frühstück über Chargesheimer sinnieren, feierte am 27. April Premiere. Das dritte und letzte Teaser-Video schließlich, in dem Röseler auf Markus Schaden trifft, wird eine Woche vor der Veranstaltung am 11. Mai erscheinen.

https://www.youtube.com/channel/UC60nb0aYIkwCeBsEio-IzjQ

19. April 2019: Il est cinq heures, Paris s’éveille

Köln auch. Genauer: Bensberg-Lückerath. Jedenfalls dann, wenn man die noch geltende Sommerzeit außer Acht lässt.

Der volle Mond schickt sich an, malerisch hinter dem Kölner Panorama zu versinken. Dankenswerterweise exakt zur Morgendämmerung. Und obendrein in einem Winkel, der von meinem Balkonien aus betrachtet ein passables Bild verspricht.

Also: Die lange Tüte auf den Kamera-Korpus und Beides aufs Stativ… Kaffee kochen und Speicherkarte einlegen. Seit dem Blutmond im letzten Sommer hab‘ ich mich (nicht nur) lichtmalerisch mit dem Erd-Trabanten so häufig beschäftigt, dass sich die perfekte Zeit-Blenden-Kombination quasi selbsttätig einstellt.

Die Welt die monden ist | Hannelore Elsner rezitiert Rilke

Noch steht er zu hoch am Firmament, das beginnt, vom tiefen Blau der Nacht in ein zartes Purpur zu changieren. Wie amüsant… die Kardinalsfarbe. Am Kreuzigungstag.

Zeit zu sinnieren. Über Gott. Die Welt. Und über Chargesheimer, der heute in exakt einem Monat seinen 95sten Geburtstag feiern könnte. Wenn er noch lebte. Ihm würde sicher gefallen, dass die Domspitzen von hier aus nicht auszumachen sind. Einer der vierundzwanzig Nadelbäume aus Nachbars Garten verdeckt sie. Also wähl‘ ich den charakteristischen Pylon der Severinsbrücke als linke Bildbegrenzung. Und warte auf ein wenig mehr Dämmerungslicht. Und darauf, dass der Mond dem Horizont noch ein wenig weiter entgegen wandert… JETZT!

Monduntergang über Köln | 19. April 2019

5Uhr34 und 34 Sekunden würden die Metadaten der Bilddatei als Belichtungszeitpunkt ausweisen, wenn die Kamera-Uhr nicht auf Sommerzeit eingestellt wäre.

Während der Ausarbeitung des Lichtbildwerks am Rechner sehe ich, dass ein lieber Facebook-Freund mir einen YouTube-Link geschickt hat. Sting – ich mag Sting. Sehr. Im Duett mit einer Französin: „Stolen Car“. Ich bin begeistert. Sowohl vom Song als auch vom Video.

Und meine Gedanken fliegen nach Paris. Zugegeben: Meine Gefühle auch. Ich stöbere in den Zeugnissen meines letzten Aufenthalts dort und vernehme den lautlos-lauten Ruf der Stadt der Liebe, ihr baldmöglichst wieder die Ehre zu erweisen.

Paris, Montmartre | 24. Mai 2018

Je tiefer ich eintauche in die Bilddokumente, desto unbedingter ruft sie in meinem Kopf nach mir: eine Vielzahl von „Cinquante-et-uns-du-Jour“… die Bouquinistenauslagen an der Pont Neuf… schöne Weiber und gelassene Kerle am Seine-Ufer…

… und schließlich der etwas verloren wirkende junge Mann am Gare du Nord – wartet er auf die Ankunft seiner Liebsten?! Wie auch immer: „Il est cinq heures [trente-deux, sagen die Metadaten], Paris s’éveille

Morgendämmerung am Gare du Nord | 26. Mai 2018

Der Legende nach ist dieser französische Chanson mitverantwortlich für den Titel von Chargesheimers opus sumum namens „Köln 5Uhr30“. Der Kreis schließt sich. Wie ein Vollmond. Und es ist beschlossen: ich werd‘ Dich wiederseh’n, Paris mon amour.

J’arriverai. Bientôt!

Frohe Ostern allerseits!!!


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14. April 2019: Hebdomada sancta

Zur Feier der diesjährigen „heiligen Woche“, wie die Karwoche außerhalb des deutschsprachigen Raumes in der katholischen Liturgie genannt wird, und als kleiner Dank für die großartige Untertstützung des Podcasts „Die Besten ….“ kommen alle Abonnenten des Lichtbildner-YouTube-Kanals in den Genuss einer 50%-igen Vergünstigung für Porträt-Sitzungen und Unternehmens-Porträts.

Diese Rabatt-Aktion beginnt Palmsonntag um 10:00 Uhr und endet Karfreitag mit Freischaltung der Hedonistischen Karfreitagsliturgie von und mit Lady Dominique um 15:00 Uhr. Buchungen bitte nur via E-Mail.

Abonniere jetzt!

25. März 2019: Bastard I – V

Bastard II | 10. August 2018 | Bensberg

Inspiriert von den frühen Wolken-Arbeiten Marina Abramovics auf der einen Seite und vom Song „Bastard“ des erfolgreichsten deutschen Pop-Duos Rosenstolz andererseits hat Dieter Röseler im August 2018 die Arbeit an seinem Schwarzweiss-Zyklus Bastard aufgenommen.

Vom Balkon seiner Wohnung im rheinisch-bergischen Bensberg fängt er seither mit der Kamera triviale Wolkenformationen ein, die er in einem weiteren Arbeitsschritt spiegelt. So entstehen Faltbilder, die als Grundlage für ein psychodiagnostisches Testverfahren nach dem freudianischen Psychiater und Psychoanalytiker Hermann Rorschach dienen können.

Die ersten fünf Bildtafeln legt er nun als optische Untermalung für das titelgebende Musikstück vor:


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