„Die Besten …“ | Episode 12

„Listen to the Photographs“ Episode 12|3

Der dritte und letzte Teil in kompletter Länge wurde hier am 28. Juni 2019 um 17Uhr30 in diesem virtuellen Lichtspiel-Theater freigeschaltet – als Einstimmung auf die 50. Rencontres de la Photographie, die am 1. Juli 2019 im südfranzösischen Arles eröffnet werden.

Teil 3 der Aufzeichnung des LIVE-Streams Chargesheimer-Jedächntnis-Podcast mit Philipp J. Bösel (DGPh), Markus Schaden (Chargesheimer-Kahuna und Gründungsdirektor des The PhotoBookMuseum) und Wolfgang Zurborn (DFA-Präsidium; Street-Fotograf, Produzentengalerist, Gründungsleiter der Lichtblick School und Dozent an diversen Hochschulen und Fachhochschulen)

und mit tatkräftiger Unterstützung von

Shownotes

00:00:00 Zwei Anekdoten |00:01:46 Intro |00:02:01 Karl Blossfeldt, Chargesheimer, August Sander und die Ideologie der „Reinen Fotografie“ |00:04:12 Deutungshoheitliche Aspekte und Freiheit ohne Diktat |00:07:31 Chargesheimer im Zoo |00:09:49 Apropos Geld Verdienen: Chargesheimer und Zanders Feinpapiere |00:11:40 Vielfalt |00:13:27 Deutsche Disziplin und andere Talente | 00:14:55 Gegen den Strich gebürstet – heute sehr modern und nicht zu engstirnig?! | 00:16:07 The Theatre of Real Life vol. 13 | 00:18:24 Susanne Baumgarten: „Cuba“ – Ein Augentanz zwischen Traum und Emotionen | 00:19:40 Oliver-Parviz Engel: „Be the Change“ – Schwarzweisse Street-Photography | 00:21:43 „Godard hat schon gesagt: …“ | 00:23:15 „Listen to the Photographs“ | 00:24:24 Peter Bitzers Erfahrungen mit Wolfgang Zurborn | 00:25:28 Der Meister | 00:26:16 Chargesheimers Editierungs-Hoheit in der Fotobuch-Produktion | 00:28:20 Musikzug in der Steinberger Straße: „That’s Nippes“ | 00:29:00 „Vielleicht verkauf‘ ich das.“ – „Dann bist Du lost.“ | 00:30:00 Der Messias – Der Moses der Fotografie | 00:30:20 Astrid Wortmann: „Die vierte Wand“ – Kammerspiele im Öffentlichen Raum | 00:33:30 Dieter Röseler: #minnsche | 00:35:59 „Kann ich mit ner Fotografie ’n eindeutiges Bild des Menschen schaffen?“ Exkurs in die August-Sander-Ideologie | 00:37:01 Schritte: vor & zurück | 00:38:09 Distanzierte Dokumentarfotografie Deutschlands | 00:40:04 Heinrich Böll und das Vorwort von „Köln 5 Uhr 30“ | 00:41:40 Der Böll-Style | 00:43:03 Des Kahunas Übernahme: „Wir sind schon im Appendix!“ | 00:44:25 Aktuelle Blicke auf die Stadt – inspiriert durch Chargesheimer | 00:45:38 Mittendrin statt nur dabei | 00:46:09 Kann Fotografie die Stadt verändern? | 00:47:50 11 Uhr 11 – Karneval mal anders | 00:50:49 Chargesheimers Wahrnehmungsgeschichte der Stadt | 00:51:59 Bücher sind wie Weine | 00:53:31 „Chargesheimer war seiner Zeit um Jahrzehnte voraus.“ | 00:55:02 Über die gesellschaftliche Relevanz von Fotografie | 00:57:50 Feierabend und Schlußwort | 00:58:30 Dank und „Die Besten …“ ProduzentInnen. | 00:59:49 Outro |01:00:00 Ende


Für alle audiophilen Podcast-Puristen hier das reine Hörvergnügen


„Apropos Geld Verdienen“


„Außerhalb jeder Regeln“ Episode 12|2

Teil 2 der Aufzeichnung des LIVE-Streams Chargesheimer-Jedächntnis-Podcast mit Philipp J. Bösel (DGPh), Markus Schaden (Chargesheimer-Kahuna und Gründungsdirektor des The PhotoBookMuseum) und Wolfgang Zurborn (DFA-Präsidium; Street-Fotograf, Produzentengalerist, Gründungsleiter der Lichtblick School und Dozent an diversen Hochschulen und Fachhochschulen)

und mit tatkräftiger Unterstützung von

Shownotes:

00:00:00 Drei Statements

00:01:13 Intro

00:01:29

Unterhaltung

00:34:21 Outro

00:34:32 Ende


Für alle audiophilen Podcast-Puristen hier das reine Hörvergnügen

„Zen für Arme“

mit Philipp J. Bösel (DGPh), Markus Schaden (Gründungsdirektor des THE PhotobookMuseum und Chargesheimer-Experte) und Wolfgang Zurborn (Präsidiumsmitglied der Deutschen Fotografischen Akademie und Gründungsleiter der Lichtblick School)


„Die ganze DNA des Chargesheimer’schen Werkes verschwindet.“ Episode 12|1

„Auf Nimmerwiedersehen – irgendwo in so ’nem Papiercontainer.“

Teil 1 der Aufzeichnung des LIVE-Streams Chargesheimer-Jedächntnis-Podcast mit Philipp J. Bösel (DGPh), Markus Schaden (Chargesheimer-Kahuna und Gründungsdirektor des The PhotoBookMuseum) und Wolfgang Zurborn (DFA-Präsidium; Street-Fotograf, Produzentengalerist, Gründungsleiter der Lichtblick School und Dozent an diversen Hochschulen und Fachhochschulen)

und mit tatkräftiger Unterstützung von

Shownotes

00:00:00 Vier Statements

00:01:58 Intro
00:02:16 Unterhaltung

00:59:30 Outro

00:59:42 Ende


Für alle audiophilen Podcast-Puristen hier das reine Hörvergnügen


„Mit der Behutsamkeit eines Poeten“

Hier die ersten 15 Minuten mit zwei Pretiosen aus dem WDR-Hier-und-heute-Archiv.

mit Philipp J. Bösel (DGPh), Markus Schaden (Gründungsdirektor des THE PhotobookMuseum und Chargesheimer-Experte) und Wolfgang Zurborn (Präsidiumsmitglied der Deutschen Fotografischen Akademie und Gründungsleiter der Lichtblick School)


„Vier doppelte Asbachs“

Chargesheimers Frühstück in Basel – Medikation gegen Heimweh

14. Mai 2019, Körnerstraße, Köln-Ehrenfeld: Chargesheimers 95. Geburtstag ist nun schon in fünf Tagen. Allerhöchste Zeit also, das dritte und letzte Teaser-Gespräch für Chargis Jedächtnis-Podcast zu führen. Markus Schaden hat Dieter Röseler ins The PhotoBookMuseums-Office eingeladen, um seine ganz persönlichen DREI Lieblings-Lichtbildwerke von Herrn Hargesheimer zu offenbaren. Und auch um preiszugeben, welche chargeheimereske Schimpftirade zum geflügelten Wort im PBM-Team avancierte. Und Einiges mehr.

Zur Person:

Markus Schaden (*1965) ist gelernter Buchhändler und gründete 1995 zusammen mit seinem Bruder Christoph Schaden den auf Fotografie spezialisierten Schaden Verlag und 1998 die Fotobuchhandlung Schaden.com in Köln.

Als eine der ersten Buchhandlungen ging Schaden.com 1999 online, publizierte mehr als 100 Fotobücher, nahm an zahlreichen internationalen Messen und Festivals teil und organisierte bis 2011 mehr als 250 Events und Booksignings.

2009 gewann Schaden.com für sein Corporate Design den Red Dot Award. 2004/2005 war Markus Schaden Vize Präsident der DGPh. Als Experte für Fotografie nimmt Markus Schaden als Reviewer an zahlreichen Portfolio Reviews teil und sitzt unter anderem in den Jurys des DummyAwards des Fotobuch Festivals Kassel und des BlurbPhotoBook Awards.

Seit 2002 zeichnet sich Markus Schaden gemeinsam mit Agnes Sire (HCB Fondation, Paris) für den Arles Photography Book Prize mitverantwortlich.

Seit 2008 verstärkt Markus Schaden seine Aktivitäten auf das Kuratieren fotografischer Projekte wie „The La Brea Matrix“ und Ausstellungen zu Ed van der Elskens Fotoroman „Love on the Left Bank“ auf der ParisPhoto 2011.

Von 2004-2009 war er Mitglied im Editorial Board des FOAM Magazin und 2012 Guest Editor der 2. Ausgabe der Photobook Review, Aperture NY.

Seit 2009 lehrte Markus Schaden Seminare an der Kunsthochschule für Medien in Köln, ist derzeit Lehrbeauftragter an der FH Dortmund und Dozent an der LichtblickSchool in Köln.

Anfang 2012 stellt Schaden die Handelsgeschäfte ein und konzentriert sich nun auf die Weiterentwicklung des Fotobuchs im Digitalen wie auch im Print-Sektor. (Quelle: HATJE CANTZ fotoblog)


„Chargesheimer hätte uns gerne schweigend gesehen.“ Philipp J. Bösel, DGPh zitiert Gigi Campi

Zur Person:

Philipp J. Bösel (* 13. November 1961 in Köln) ist Fotograf und Grafikdesigner. Er entwickelt Konzepte für seine Photographien.

Nach einjährigem Aufenthalt in den USA (Auburn, New York) studierte Bösel an der Middlesex University London Film & Video in Art & Design. 1988 schloss er sein Studium mit dem Master of Arts (M.A.) in Computing in Design ab. 1992 bis 1997 arbeitete er als Lehrbeauftragter an der Kunsthochschule für Medien Köln, in den Bereichen gestalter- und künstlerischen Projekten. Seit 1989 ist er Grafikdesigner beim WDR in Köln. Philipp J. Bösel ist mit Claudia Timpner verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder.

Im Juni 1984 photographierte Philipp J. Bösel mit Burkhard Maus die Berliner Mauer von der Bernauer Straße bis zum Treptower Dammweg Stück für Stück, Meter für Meter. So entstand ein Panorama mit über 1000 Photographien.

Die Idee, die Berliner Mauer zwischen Ost- und West-Berlin komplett fotografisch festzuhalten, kam Philipp J. Bösel nicht allein, weil sein Vater aus Ost- und seine Mutter aus West-Deutschland stammten, sondern auch, weil er im Jahr des Mauerbaus geboren wurde, exakt drei Monate später am 13. November 1961 in Köln. (Quelle: Wikipedia)

Shownotes

00:00 – 00:15 Intro – Unger Krahnebäume | 00:15 – 00:38 Wettervorhersage und Spielregel | 00:38 – 00:57 Kaffepause und Benimmregel | 00:57 – 01:47 Gigi Campi | 01:47 – 03:38 Drei Kölner (1. Anlauf), ein Buch und drei Bereiche | 03:38 – 04:42 Drei Fotos (… die ganze Mappe, das ganze Buch) | 04:42 – 05:20 Unter Krahnenbäumen | 05:20 – 05:55 Frühstückspause | 05:55 – 06:44 „Warum?“ | 06:45 – 09:55 „Chargesheimer in Hier und Heute“ | 09:55 – 11:24 Mutmaßungen über Chargesheimers Charakter: Kein Vordrängler?! | 11:24 – 13:05 Drei Kölner (2. Anlauf): Heinrich Böll | 13:05 – 13:49 | Der dritte Grund | 13:49 – 13:59 | Verabschiedung und Abspann | 13:59 – 14:10 Outro – Unger Krahnebäume


„Definitiv […] ein Einzelkämpfer. [Nicht …] museumskompatibel.“ Wolfgang Zurborn über Chargesheimer

Zur Person:

Wolfgang Zurborn (* 1956 in Ludwigshafen am Rhein) ist ein deutscher Fotograf.

Wolfgang Zurborn, geboren 1956 in Ludwigshafen am Rhein, studierte von 1977 bis 1979 an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München, danach von 1979 bis 1984 an der Fachhochschule Dortmund für Fotografie- und Filmdesign bei Professor Hans Meyer-Veden.

Er ist ein freischaffender Fotograf, der Fotografie mit Lehraufträgen und Gastprofessuren an folgenden Hochschulen und Universitäten unterrichtet: Universität der Künste Berlin, an der Technischen Universität Braunschweig; an der Hochschule für Künste Bremen, der Neuen Schule für Fotografie Berlin, der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe oder in Liptovský Mikuláš (Slowakei).

Zusammen mit Tina Schelhorn betreibt er seit mehr als zwanzig Jahren die Fotogalerie Lichtblick in Köln und setzt sich seit 1998 im Präsidium der Deutschen Fotografischen Akademie für die Förderung der künstlerischen Fotografie ein. Zurborn ist mit zahlreichen Ausstellungen international vertreten oftmals mit den Werkschauen ›Drift‹, ›Terra Incognita‹ oder ›dressur real‹ unter anderem in den USA, in Japan, Brasilien, Australien, Neuseeland, Belgien, Polen, Italien, Litauen oder Schweden.

2009 präsentierte das Haus der Fotografie, Deichtorhallen Hamburg, eine Werkschau seiner Arbeiten seit 1980 mit dem Schwerpunkt auf seinen beiden Buchprojekten China! Which China? und Drift. Für diese Publikation erhielt er 2008 den Deutschen Fotobuchpreis.

Wolfgang Zurborn lebt und arbeitet in Köln. (Quelle: Wikipedia)

Shownotes

00:00 – 00:14 Intro – Unger Krahnebäume | 00:15 – 00:48 „Fangen wir also jetzt schon an, ne?“ und die Maskenbildnerin | 00:49 – 01:28 „Chargesheimer…?! Keine Ahnung.“ und „Ready When You Are“ |01:28 – 02:10 Begrüßung: Hut und Film ab | 02:10 – 05:00 Chargesheimer: „Eine ganz eigene Gestalt in der deutschen Fotografie.“ | 05:00 – 06:00 Helmut Newton und David Hamilton | 06:00 – 07:34 Wolfgang Zurborns Lieblings-Arbeiten von Chargesheimer | 07:35 – 08:44 Exkurs: Unter Krahnenbäumen und Nord-Süd-Fahrt | 08:45 – 09:20 Köln 5Uhr30 | 09:21 – 10:50 Was erinnert an Chargesheimer? | 10:55 – 12:56 Chargesheimer vs. Bernd und Hilla Becher | 12:57 – 14:25 „Respekt vor allen Freaks, die das Medium Fotografie leidenschaftlich nutzen“ | 14:25 – 15:00 Das Theater des Realen Lebens in Chargesheimers Werk und in der heutigen Zeit | 15:00 – 15:40 Druckreifes und eine banale Frage | 16:20 – 16:31 Outro – Unger Krahnebäume


Chargesheimer ist einer der wichtigsten deutschen Nachkriegsfotografen und zu Unrecht aus dem Öffentlichen Bewusstsein nahezu verschwunden. Es gibt außer dem von der Stadt Köln jährlich ausgelobten Chargesheimer Stipendium lediglich einen zentralen Platz am Rande des Kölner Hauptbahnhofs und die „Chargesheimer – kunstbar“, die nach ihm benannt wurden. Ersterer aufgrund der unermüdlichen Initiative von Gigi Campi, einem von Chargesheimers engsten Freunden. Letztere aufgrund der Initiative von Gigis Sohn Paolo, Inhaber der Bar.

Darüber hinaus haben die Kölner Musiker Helmut Krumminga (Text) und Wolfgang Niedecken (Musik) ihm 2004 mit dem Song „Unger Krahnebäume“ ein musikalisches Denkmal gesetzt.

Chargesheimers Grab war jahrelang verschollen.

Dass er nicht gänzlich aus dem Öffentlichen Bewusstsein verschwunden ist, ist fast ausschließlich Initiativen engagierter Bürger aus Chargesheimers Heimatstadt Köln zu verdanken. Am 19. Mai 2019 jährt sich Chargesheimers Geburtstag zum 95sten Mal.

Der Jedächtnis-Podcast ihm zu Ehren wird planmäßig auf YouTube am Vorabend dieses Geburtstages live gestreamt werden. Nicht nur, aber durchaus auch, um Chargesheimers wegweisendes kulturelles Wirken an einigen maßgeblichen politischen Schaltstellen Kölns wieder in Erinnerung zu rufen. Somit könnte zeitnah mit den Planungen zu Chargesheimers in fünf Jahren stattfindenden 100sten Geburtstag begonnen werden.

Diesbezügliche erste Vorgespräche mit den institutionellen Verwaltern von Chargesheimers fotografischem Nachlass (Museum Ludwig und Rheinisches Bildarchiv) wurden bereits geführt.


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